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Legendäre Haute Couture in Paris: Dior, Chanel, Vauthier, und Schiaparelli

Legendäre Haute Couture in Paris: Dior, Chanel, Vauthier, und Schiaparelli
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Die Kollektion der Marke Elsa Schiaparelli war einer der Höhepunkte der diesjährigen Pariser Haute-Couture-Schauen. Nach fast 60 Jahren Dornröschenschlaf hat Meisterschneider Marco Zanini das illustre Modehaus zu neuem Leben erweckt.

Mit einer Hommage an die exzentrische Modekünstlerin Schiaparelli, die mit Coco Chanel zu den bedeutendsten Designerinnen des 20. Jahrhunderts zählte und ihre Marke in den 50er Jahren stilllegte. 2006 erwarb Unternehmer Diego Della Valle Archive und Rechte des Hauses.
Marco Zanini vollendet nun die Wiederauferstehung mit seiner aufwendigen Kollektion.

Alexandre Vauthier

Im Pariser Palais des Beaux Arts zeigte ein anderer Meister, der Franzose Alexandre Vauthier, seine sehr entspannte Vorstellung von Haute Couture.

Alexandre Vauthier: “Das sonnige Kalifornien, die Surfkultur der Westküste. Gleichzeitig gibt es auch sehr entspannte Ethnoelemente, aber eben sehr fein sortiert und mit viel Pariser Esprit.”

Das bedeutet: Viel Leder, Raubkatzenmuster, durchsichtige Catsuits, üppiger Halsschmuck und gefährliche Stacheln, aber auch blütenzarte Konstruktionen, die am Körper schweben.

Chanel

Der deutsche Modemeister Karl Lagerfeld zeigte wie üblich im Pariser Grand Palais seine neue Kollektion für das Traditionshaus Chanel. Ein beschwingter Modespaziergang mit fröhlichen Frühlingsfarben und typischen Chanelelementen, aber, und das ist eher ungewöhnlich, auf Turnschuhen!

Die Farben: Weiß, Creme und sanfte Pastelle, mit Silberglanz bestäubt. Selbst die “Braut” am Ende des Defilees trug Silbersneaker.

Dior

Der Belgier Raf Simons schließlich beschwört die Geister der Edelmarke Dior, mit viel Raffinesse und Leichtigkeit: kunstvoll verarbeitete Kleider mit komplexer Architektur, aber durchaus tragbar.

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