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Erneut Tote bei Flüchtlingsdrama vor Ceuta

Erneut Tote bei Flüchtlingsdrama vor Ceuta
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Bei einem Massenansturm afrikanischer Flüchtlinge auf die spanische Nordafrika-Exklave Ceuta sind etwa zehn Menschen ums Leben gekommen. Aus spanischen
Polizeikreisen verlautete, am Grenzübergang zwischen Marokko und der zu Spanien gehörenden Stadt seien mehrere Afrikaner ins Meer gesprungen und ertrunken.

Marokkanischen Medienberichten zufolge wollten die Flüchtlinge eine nahe gelegene Landzunge umschwimmen, um nach Ceuta zu gelangen. Sieben Afrikaner, darunter eine Frau, seien tot aus dem Wasser geborgen worden. Die marokkanischen Behörden schlossen nicht aus, dass noch weitere Leichen entdeckt würden.

  • Lampedusa

    Photos: Marina Militare

Indes haben italienische Marineschiffe innerhalb von 24 Stunden mehr als 1100 Flüchtlinge aufgenommen und auf den Weg nach Sizilien gebracht. Die Migranten waren auf insgesamt neun Booten von Nordafrika aufgebrochen, um europäische Gewässer zu erreichen, wie die Marine mitteilte. Alle Flüchtlinge wurden in der Nacht auf das Amphibienschiff “San Marco” gebracht, das sie in die ostsizilianische Hafenstadt Augusta bringen sollte. Unter den Flüchtlingen sind auch die am Mittwoch südlich der italienischen Insel Lampedusa gesichteten rund 550 Migranten.

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