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NATO: Sorge über Krise in der Ukraine

NATO: Sorge über Krise in der Ukraine
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Die NATO hat das Recht der Ukraine betont, frei über ihre eigene politische Zukunft zu entscheiden. Das westliche Militärbündnis gehe davon aus, dass alle Staaten die Souveränität, Unabhängigkeit und territoriale Integrität der Ukraine respektierten, sagte NATO-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen zu Beginn eines Treffens der NATO-Verteidigungsminister in Brüssel. Hintergrund der Erklärung sind Truppenaktivitäten Moskaus im Westen Russlands. “Beim NATO-Gipfel 2008 in Bukarest haben wir der Ukraine den Beitritt versprochen”, sagte Rasmussen. “Doch zur Zeit hat das Land dringlichere Prioritäten.” Auf der Agenda der in Brüssel versammelten Verteidigungsminister der 28 NATO-Mitgliedsstaaten stehen die Lage in der Ukraine und eine für 2015 geplante Ausbildungsmission in Afghanistan. “Als Janukowitsch Präsident war, hat die Ukraine nicht um den Beitritt angesucht”, so unser Korrespondent Andrei Beketow. “An den Gewalttaten der vergangenen Tage in der Ukraine hat sich die Armee nicht beteiligt. Der ukrainische Vize-Verteidigungsminister kann daher am Donnerstag frei mit seinen Kollegen in Brüssel über Zukunftspläne sprechen.”

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