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Ashton zu Iran-Atomgesprächen: "Keine Garantie für einen Erfolg."

Ashton zu Iran-Atomgesprächen: "Keine Garantie für einen Erfolg."
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Die EU-Außenbeauftragte Catherine Ashton hat die Erwartungen an die kommenden Atomverhandlungen mit dem Iran gedämpft. Sie war am Samstag erstmals in ihrer Amtszeit nach Teheran gereist und traf den iranischen Präsidenten Hassan Rohani sowie Außenminister Mohammed Dschawad Sarif.

Bei einer Pressekonferenz sagte Ashton, dass ein endgültiges Abkommen zur Beilegung des Atom-Konfliktes zwar machbar, aber schwierig und herausfordernd sei: “Es gibt keine Garantie für einen Erfolg. Aber meiner Meinung nach ist es sehr wichtig, dass wir unser Bestes geben – mit der Unterstützung des iranischen Volkes für die Arbeit des Außenministers und seines Teams, und mit der Unterstützung der internationalen Gemeinschaft für meine Arbeit.”

Der Iran bezeichnete die dreitägigen diplomatischen Spitzengespräche als Neustart für die Beziehungen mit der EU. Neben dem Atomkonflikt soll es auch um die Eröffnung einer diplomatischen EU-Mission in Teheran gehen.

Die nächste Runde der Atomverhandlungen ist noch für diesen Monat in Wien angesetzt. Der Konflikt soll bis zum Sommer mit einem Abkommen beigelegt werden. Die Gespräche zwischen der 5+1-Gruppe und dem Iran hatten im Oktober begonnen. Im November erzielten die Teilnehmer eine vorläufige Einigung: Die fünf UN-Vetomächte und Deutschland wollten die bestehenden Wirtschaftssanktionen lockern. Im Gegenzug dafür sollte Teheran Teile seines umstrittenen Atomprogramms aussetzten. Der Westen verdächtigt Teheran, heimlich Nuklearwaffen zu entwickeln.

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