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Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr

Wirtschaftsfaktor Fremdenverkehr
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Der Fremdenverkehr ist eine der Haupteinnahmequellen der Krim. 2013 zog es rund sechs Millionen Touristen auf die Halbinsel, die meisten von ihnen kommen aus der Ukraine und Russland. Entlang der Südküste sind ganze Ortschaften von diesem Wirtschaftszweig abhängig – sei es im Hotelgewerbe oder durch das Vermieten privater Ferienunterkünfte.

Der Dienstleistungssektor inklusive Fremdenverkehr macht 60 Prozent der Wirtschaftskraft der Krim aus. 16 Prozent entfallen auf Industrie, zehn Prozent auf Landwirtschaft. Angebaut werden vor allem Weizen, Mais und Sonnenblumen, im mediterranen Klima gedeihen zudem Obst und Wein. Der Großteil der benötigten Waren des täglichen Bedarfs muss aus anderen Landesteilen angeliefert werden.

Bei der Energieversorgung ist die Halbinsel ebenso abhängig. Vier Kraftwerke auf der Krim decken nur zehn Prozent des Strombedarfs. 90 Prozent der Energie stammt wie die meisten der benötigten Industriegüter vom Festland.

Ein weiteres Problem betrifft die Wasserknappheit. Die Sommer sind trocken, über einen Kanal, der von der Region Cherson bis zur Ostküste der Krim verläuft, wird die Halbinsel mit Wasser aus dem Dnepr versorgt.

In Sewastopol liegt der russische Hauptstützpunkt der Schwarzmeerflotte, die nach dem Zusammenbruch der UdSSR aufgeteilt wurde. Moskau zahlt jährlich eine Pacht von rund 70 Millionen Euro – ein echter Wirtschaftsfaktor für die Krim.

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