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Luxemburg und Österreich verabschieden sich vom Bankgeheimnis

Luxemburg und Österreich verabschieden sich vom Bankgeheimnis
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In der EU wird das Bankgeheimnis für Ausländer
abgeschafft. Luxemburg hat beim EU-Gipfel
einer Verschärfung des Zinssteuergesetzes zugestimmt – unter “Garantien” der Gipfelrunde, so Ministerpräsident Xavier Bettel.

Das bedeutet, dass ab kommendem Jahr alle EU-Staaten Zinserträge an die Steuerbehörden in der Heimat eines Anlegers melden – auch die bisher nicht beteiligten Länder Österreich und Luxemburg.

Luxemburg stimmte zu, nachdem die Gipfelrunde die EU-Kommission beauftragt hatte, bis Ende 2014 die Schweiz, Liechtenstein, Monaco, San Marino Andorra zu überzeugen, ebenfalls bei dem Informationsaustausch mitzuziehen. Als härtester Brocken gilt die Schweiz.

Die EU-Kommission untersucht sicherheitshalber auch Druckmöglichkeiten gegenüber Nicht-EU-Ländern, sollten sie sich dem neuen Informationsaustausch nicht anschließen wollen.

Laut Deutscher Steuer-Gewerkschaft haben allein deutsche Staatsbürger rund 400 Milliarden Euro an Schwarzgeld im Ausland geparkt.

su mit dpa

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