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Türkei: Aktivisten werfen Erdogan Wahlbetrug vor

Türkei: Aktivisten werfen Erdogan Wahlbetrug vor
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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat bei den Kommunalwahlen einen klaren Sieg eingefahren. Seine islamisch-konservative AKP erhielt landesweit etwa 45,5 Prozent der Stimmen, wie türkische Fernsehsender nach Auszählung von etwa 98 Prozent der Stimmen berichteten.

Die oppositionelle Republikanische Volkspartei (CHP) kam
landesweit auf knapp 28 Prozent der Stimmen. Insgesamt scheiterte die Opposition mit dem Versuch, die AKP entscheidend zu schwächen. Aktivisten beklagten Manipulationen und Wahlbetrug. Die Wähler seien eingeschüchtert worden, auch bei der Auszählung sei es zu Unregelmäßigkeiten gekommen.

Politologe Murat Somer meint: “Erdogan wird die Wahl als eine Bestätigung seiner Politik auslegen, er wird sie dazu verwenden, seine nationalistische, religiös motivierte und autoritäre Politik zu rechtfertigen und fortzusetzen.”
Seinen Widersachern drohte Erdogan noch in der Wahlnacht. Sie würden nun einen Preis zahlen müssen.