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Eilmeldung

Autobombe vor griechischer Zentralbank

Autobombe vor griechischer Zentralbank
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Die Explosion einer Autobombe vor der griechischen Zentralbank in Athen hat erhebliche Sachschäden angerichtet. Das Auto wurde bei der Explosion am Donnerstagmorgen völlig zerstört. Von dem Fahrzeugwrack waren nur Teile des Motors und ein Rad erkennbar. An den Fassaden der umliegenden Gebäude entstanden erhebliche Schäden. Zwei Unbekannte hatten zuvor mit fast zeitgleichen Anrufen bei einer griechischen Zeitung und einem Nachrichtenportal vor der Explosion gewarnt.

Wem der Anschlag galt, blieb zunächst unklar. Rund um den Tatort in der Athener Innenstadt befinden sich mehrere kleinere Banken und die Vertretung des Internationalen Währungsfonds (IWF). Die Polizei vermutet, dass eine der zahlreichen linksgerichteten Untergrundorganisationen hinter dem Anschlag steckt. Diese verüben immer wieder Brandanschläge in Athen – zunächst bekannte sich aber niemand zu dem Anschlag.

“Die Polizei stellt eine Verbindung zwischen der Explosion vor den Zentralbank und der Rückkehr des Landes an die Finanzmärkte nach vier Jahren her. Für die Sicherheitskräfte gilt wegen des Besuchs von Angela Merkel Alarmstufe Rot”, stellt der euronews-Reporter fest.