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Keine großen Erwartungen in Genfer Gespräche zum Ukrainekonflikt

Keine großen Erwartungen in Genfer Gespräche zum Ukrainekonflikt
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Das Krisentreffen zur Ukraine in Genf ist im vollen Gang: US-Außenminister John Kerry, sein russischer Amtskollege Sergei Lawrow, EU-Außenbeauftragte Chaterine Ashton sowie der ukrainische Außenminister Andrej Deschtschiza beraten darüber, wie man die angespannte Lage in der Ostukraine beenden könnte.

Am Vormittag fanden mehrere Gespräche unter vier Augen statt, anschließend haben sich alle Beteiligten zusammen getroffen. Mit einer abschließenden Pressekonferenz wird das Treffen heute auch schon wieder beendet.

Große Erwartungen auf eine schnelle diplomatische Lösung gibt es nicht. Die EU-Außenbeauftragte reiste mit dem Ziel nach Genf, überhaupt einen Dialog zu starten: Für eine politische Lösung sei das direkte Gespräch zwischen Russland und der Ukraine unabdingbar.

Euronews-Reporter Sergej Nykyforov:
“Es ist das erste Mal, dass alle vier Teilnehmer des Krisengesprächs an einen Tisch sitzen. Bis zu Lawrows Ankunft in Genf gab es starke Zweifel, dass dieses Treffen überhaupt stattfinden würde. Aber es besteht die Gefahr, dass die Tatsache, dass überhaupt Verhandlungen stattfinden, der einzige Erfolg bleibt. Denn der Graben zwischen den Verhandlungspartnern scheint unüberbrückbar.”

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