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Sex-Erpressung im Internet: Interpol nimmt 58 Verdächtige fest

Sex-Erpressung im Internet: Interpol nimmt 58 Verdächtige fest
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Interpol ist ein Fahndungserfolg gegen im Internet tätige Sex-Erpresser gelungen. Wie die internationale Polizeiorganisation in der philippinischen Hauptstadt Manila mitteilte, wurden 58 Verdächtige festgenommen. Sie sollen Betroffene mittels einer falschen Identität zum Cybersex verführt und diese anschließend mit den Videos erpresst haben.

Der Direktor der Interpol-Abteilung für digitale Kriminalität, Sanjay Virmani, lobte die Operation: “Sie zeigt, dass es kein Versteck gibt, egal, wo Kriminelle ihre Verbrechen verüben, auch wenn sie sich hinter der Anonymität des Internets zu verstecken versuchen. Die Strafverfolgung ist ebenso entschlossen, sie aufzuspüren und vor Gericht zu stellen.”

Die Verdächtigen müssen sich unter anderem wegen Erpressung verantworten. Sie sollen für Banden gearbeitet haben, die von den Philippinen aus operierten. Deren Opfer stammen nach Angaben der philippinischen Polizei vor allem aus asiatischen Ländern wie Indonesien, aber auch aus den USA und Großbritannien. Interpol verwies besonders auf den Fall eines 17-jährigen Schotten, den die Erpressung vermutlich in den Selbstmord trieb.