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Gewaltsame anti-chinesische Proteste in Vietnam weiten sich aus

Gewaltsame anti-chinesische Proteste in Vietnam weiten sich aus
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Die gewaltsamen Übergriffe auf chinesische und taiwanesische Produktionsstätten in Vietnam reißen nicht ab. Bei Angriffen auf eine Stahlfabrik in Zentralvietnam ist mindestens ein chinesischer Arbeiter ums Leben gekommen. Mehrere Dutzend weitere Menschen erlitten bei den Protesten Verletzungen.

Hunderte Chinesen sollen bereits ins Nachbarland Kambodscha geflohen sein – aus Angst vor weiteren Übergriffen wie auf diese offenbar japanische Schule.

Ursache der Ausschreitungen ist eine von China errichtete Ölplattform vor der Küste Vietnams in unmittelbarer Nähe zu den von beiden Ländern und auch den Philippinen beanspruchten Paracel-Inseln.

Vietnam betrachtet das zunehmend aggressive chinesische Vorgehen im rohstoff – und fischreichen Südchinesischen Meer als Provokation, während Peking sich in Bezug auf die Gebietsansprüche kompromisslos gibt.

Andere asiatische Länder wie Japan und Südkorea zeigten sich besorgt über die wachsenden Aggressionen.

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