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Runder Tisch ohne Separatistenvertreter und ohne Ergebnis

Runder Tisch ohne Separatistenvertreter und ohne Ergebnis
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Bei Gesprächen in Kiew haben die ukrainische Regierung, Botschafter, ehemalige Spitzenpolitiker und Religionsvertreter die Krise im Land erörtert. Vermittelt wurden die Gespräche von der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE). Abgesandte der Separatisten waren nicht eingeladen. Ein echter Dialog mit Erfolgsaussicht, so wird Kiew von Kritikern vorgeworfen, sei das nicht.

“Uns wurde unterstellt, dass wir den Menschen im Donbass nicht zuhören wollen”, sagte der ukrainische Übergangspräsident Olexandr Turtschynow. “Aber bevor man jemandem zuhört, sollten die Waffen niedergelegt, die Plünderungen eingestellt und die besetzten Gebäude geräumt werden. Wir sind zu einem Dialog bereit”, so Turtschynow weiter.

“Die Menschen im Donbass haben gegen die Regierung gestimmt. Viele von ihnen haben vorher aber eine Gehirnwäsche bekommen, zum Beispiel durch das Fernsehen. Unsere westlichen Partner sollen die russischen Medien aufrufen, tolerant und objektiv zu sein”, forderte Serhij Taruta, Gouverneur von Donezk.

Die erste Gesprächsrunde endete ergebnislos, spätestens am Samstag soll der Termin für weitere Verhandlungen feststehen.

euronews-Reporterin Angelina Kariakina berichtet aus Kiew:
“Die nächsten Sitzungen des Runden Tisches werden zeigen, ob die Gespräche tatsächlich einen Schritt in Richtung Deeskalation bedeuten. Die Regierung plant, die nächste Sitzung direkt in der Unruheregion abzuhalten.”