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Noch mehr Aderlass bei Hewlett-Packard

Noch mehr Aderlass bei Hewlett-Packard
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Der Umbau des Computer-Riesen Hewlett-Packard (HP) kostet noch mehr Arbeitsplätze als ursprünglich vorgesehen. Das vor zwei Jahren beschlossene
Umbauprogramm sah den Abbau von 34.000 Jobs über mehrere Jahre vor. Jetzt sollen bis zu 16.000 weitere Stellen gestrichen werden – jeder 6.,7. Posten weltweit.

In dem Ende April abgeschlossenen zweiten Bilanzquartal schrumpfte der Umsatz im Vergleich zum gleichen Vorjahrsquartal weiter, um ein Prozent auf 20 Milliarden Euro – aber der Gewinn stieg um 17,5 Prozent auf 932 Millionen Euro.

In welchen Ländern HP die Stellen streicht, ist noch nicht bekannt. Erst im vergangenen Jahr hatte HP die Schließung des deutschen Standorts Rüsselsheim beschlossen, ein Verlust von etwa 1.100 Stellen. Gut 400 der Mitarbeiter aus Rüsselsheim arbeiten inzwischen bei HP in Bad Homburg. Das Unternehmen beschäftigte in Deutschland zuletzt rund 9.000 Mitarbeiter.

Hewlett-Packards Kernbereiche – PCs, Drucker und Server – gehen alle durch eine schwierige Phase. Der 1939 in einer Garage gegründete Konzern hat einst den Taschenrechner erfunden und war lange der weltgrößte Computer-Hersteller.

su mit dpa, Reuters