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Ugandas Außenminister wird Präsident der UN-Vollversammlung

Ugandas Außenminister wird Präsident der UN-Vollversammlung
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Ugandas Außenminister Sam Kutesa wird trotz Kritik von Menschenrechtsorganisationen neuer Präsident der
Vollversammlung der Vereinten Nationen. Der 65-Jährige hatte keinen Gegenkandidaten. Die Gruppe der afrikanischen Staaten,
die in diesem Jahr turnusgemäß den neuen Präsidenten vorschlagen
durfte, hatte sich lange im Voraus auf Kutesa geeinigt.
“Im Mittelpunkt unserer Tätigkeit müssen die Menschen stehen,” sagte Kutesa, “ich freue mich darauf, einen Plan zu entwickeln, mit dem Armut und Hunger bekämpft, nachhaltiges Wachstum sowie Arbeit und bessere Lebensbedingungen für Alle geschaffen werden können.”
Die Auswahl Kutesas hatte u.a. deshalb für Kritik gesorgt, weil er sich nicht gegen das in diesem Jahr verabschiedete Anti-Schwulen-Gesetz in Uganda gestellt hat. Homosexuellen drohen seitdem harte Strafen und bis zu lebenslange Haft.