Eilmeldung

Billigflieger Wizz ist an der Börse die Luft zu dünn

Billigflieger Wizz ist an der Börse die Luft zu dünn
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Osteuropas größter Billigflieger Wizz Air legt nach der Gewinnwarnung der Lufthansa seine Pläne für einen Börsengang auf Eis. Trotz positiver Bewertungen des Geschäftsmodells durch Investoren habe sich das Management entschlossen, die Vorbereitungen für eine Erstnotiz in London im Moment nicht weiter voranzutreiben, so das Unternehmen mit Sitz in Budapest. Grund für die Absage seien die Börsenturbulenzen in der Branche. Der Geschäftsausblick soll davon unbeeinflusst bleiben.

Wizz Air wollte an der Londoner Börse eigentlich 200 Millionen Euro einnehmen und damit die Bilanz stärken. Mit der Gesellschaft flogen im abgelaufenen Finanzjahr (Ende März) 13,9 Millionen Passagiere. Damit rangiert sie unter den europäischen Billigfliegern auf dem fünften Platz, nach Marktführer Ryanair sowie Easyjet, Air Berlin und Norwegian Air Shuttle. Wizz Air betreibt 46 Airbus – Jets und erzielte bei einer Milliarde Euro Umsatz 89 Millionen Euro Überschuss.

Der europäische Branchenprimus Lufthansa hatte in der vergangenen Woche wegen des herrschenden Preiskampfs seine Gewinnziele für dieses und das kommende Jahr gekippt. Die Aktie der Gesellschaft verlor 15 Prozent – der größte Tagesverlust seit den Anschlägen vom 11. September 2001.

su mit Reuters

Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.