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Sudan: Zum Tode verurteilte Christin freigelassen

Sudan: Zum Tode verurteilte Christin freigelassen
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Die im Sudan wegen Abkehr vom Islam zum Tode verurteilte Christin ist frei. Nach Angaben ihres Anwaltes verließ sie das Gefängnis in Khartum und wurde an einen unbekannten Ort gebracht. Am Montagmorgen hatte das Berufungsgericht von Khartum das Urteil der Vorinstanz aufgehoben.

Nach Ansicht der Berufungsrichter handelt es sich bei der Frau um eine Christin. Daher sei ihre Ehe mit einem christlichen US-Bürger zum einen Rechtens und zum anderen nicht als Abfall vom Islam zu werten.

Die Frau war von ihrer Mutter christlich-orthodox erzogen worden, nachdem ihr muslimischer Vater die Familie verlassen hatte. Ihre Mutter ist eine orthodoxe Christin aus Äthiopien. Nach sudanesischem Recht darf eine Muslimin keinen Christen heiraten. Das wird als Abfall vom Islam ausgelegt und mit dem Tode bestraft.