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Offizielles Ermittlungsverfahren gegen Sarkozy eingeleitet

Offizielles Ermittlungsverfahren gegen Sarkozy eingeleitet
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Gegen den ehemaligen französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy ist ein formelles Ermittlungsverfahren wegen illegaler Einflussnahme, Bestechung und Verletzung des Amtsgeheimnisses eingeleitet worden. Dem 59-Jährigen wird vorgeworfen, einem wichtigen Staatsanwalt Unterstützung bei der Bewerbung um einen Beraterposten im Fürstentum Monaco angeboten haben. Als Gegenleistung soll der Jurist Sarkozy Informationen aus einem laufenden Gerichtsverfahren beschafft haben.

Auch gegen Sarkozys Anwalt Thierry Herzog und gegen den leitenden Staatsanwalt Gilbert Azibert wurden Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Abgehörte Telefongespräche zwischen Sarkozy und Herzog hatten den Verdacht erhärtet, Sarkozy habe versucht Einfluss auf ein Ermittlungsverfahren wegen illegaler Wahlkampfspenden zu nehmen. Das Verfahren war aus Mangel an Beweisen eingestellt worden.

Sarkozy, der alle Vorwürfe bestreitet, hatte die Abhöraktion gegen ihn mit Methoden der DDR-Staatssicherheit verglichen.

Sarkozy wird nachgesagt, er bemühe sich um ein politisches Comeback.

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