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Syrische Chemiewaffen zur Neutralisierung in Italien eingetroffen

Syrische Chemiewaffen zur Neutralisierung in Italien eingetroffen
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Im süditalienischen Hafen Gioia Tauro hat die Verladung hunderter Tonnen syrischer Chemiewaffen für deren anschließende Vernichtung auf offener See begonnen.

Insgesamt werden 78 Container mit Kampfstoffen vom dänischen Frachter “Ark Futura” auf ein US-Spezialschiff umgeladen. Es soll die Chemiewaffen auf dem Mittelmeer neutralisieren.

Die letzten acht Prozent der deklarierten syrischen Kampfstoff-Bestände waren von dem dänischen Frachter vor etwa einer Woche außer Landes gebracht worden.

Zur Absicherung des Einsatzes auf der US-amerikanischen “Cape Ray” ist auch die Fregatte “Schleswig-Holstein” der deutschen Marine im Einsatz.

In den Containern befinden sich Giftstoffe wie Sarin und Senfgas.
Deren Vernichtung hatte Syrien erst nach starkem internationalen Druck vor neun Monaten zugestimmt. Restzweifel bleiben, ob Syrien alle Bestände an Kampfstoffen offengelegt hat.