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Israelische Militäroffensive: Todesopfer nach Gewaltausbruch im Gazastreifen

Israelische Militäroffensive: Todesopfer nach Gewaltausbruch im Gazastreifen
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Bei israelischen Luftangriffen im Gazastreifen sind nach palästinensischen Angaben mindestens elf Menschen ums Leben gekommen. Die seit Tagesanbruch geführten Attacken gingen zum Teil von Schiffen der israelischen Marine aus.
Mehr als 80 Palästinenser erlitten Verletzungen. Unter den Todesopfern sind offenbar auch ranghohe Mitglieder der Hamas-Organisation.

Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben im Tagesverlauf 150 sogenannte “Terror-Ziele” im Gazastreifen angegriffen.

Etwa 130 Raketen seien von dort auf israelische Ortschaften abgefeuert worden. Dabei wurden mindestens neun Israelis verletzt.

Mittlerweile hat die israelische Armee grünes Licht für die Mobilisierung von bis zu 40 000 Reservisten erhalten.

Bodentruppen wurden nach dem vorläufigen Scheitern ägyptischer Vermittlungsversuche in Bereitschaft für einen Einsatz im Gazastreifen versetzt.

Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte zunächst versucht, eine solche Operation zu vermeiden und war dafür aus dem rechten Lager seiner Regierung scharf kritisiert worden.

Die Eskalation der Gewalt in Nahost hatte sich nach dem Mord an drei israelischen Teenagern und dem mutmaßlichen Rachemord an einem palästinensischen Jugendlichen angebahnt.