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Irak: Erneut Tote bei Gewalt zwischen Konfessionen

Irak: Erneut Tote bei Gewalt zwischen Konfessionen
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Im Irak hält die Gewalt zwischen den Konfessionen an. Bei einer Explosion zweier Autobomben in vornehmlich schiitischen Vierteln der Hauptstadt Bagdad wurden Polizeiangaben zufolge mindestens 15 Menschen getötet.

Doch auch die sunnitische Bevölkerung wird bedroht: Schiitische Milizen richteten im Nordwesten Bagdads 15 sunnitische Muslime hin und hängten die Männer anschließend in der Öffentlichkeit auf, so die Polizei. Menschenrechtsgruppen zufolge haben regierungstreue Milizen in den vergangenen Monaten Dutzende sunnitische Zivilisten entführt und getötet. Die Regierung des schiitischen Ministerpräsidenten Nuri al-Maliki kämpft seit Wochen gegen die sunnitische Terrorgruppe Islamischer Staat (IS).

Hunderttausende sind auf der Flucht vor der Gewalt. Sie suchen vor allem in den kurdischen Gebieten im Nordirak Zuflucht. Viele der Vertriebenen stammen aus der Stadt Mossul. Dort hetzt IS unter anderem gegen Christen.

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