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Grummeln im Osten der EU -Sanktionen "ein Schuss ins eigene Bein"

Grummeln im Osten der EU -Sanktionen "ein Schuss ins eigene Bein"
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Die Sanktionen gegen Russland sind innerhalb der EU alles andere als unumstritten. Während die Außenminister in Brüssel zusammenkamen, um die politische Lage zu diskutieren, kämpfen die Landwirtschaftsminister mit den praktischen Folgen der wechselseitigen Sanktionen.

Vor allem für viele Politiker in Osteuropa sind sie ein Eigentor.

Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbàn stärkte dem kritischen Kollegen aus der Slowakei den Rücken:

“Ich stimme Robert Fico zu, dass die westlichen Sanktionen und die Gegenmaßnahmen der Russen uns mehr schaden als den Russen. In der Politik bezeichnen wir das als einen Schuss ins eigene Bein.”

Er suche Partner; um zu bewirken, dass die EU die Sanktionspolitik ändere, so Orbàn. Ungarn will von der EU eine Entschädigung für den Schaden, den die Sanktionen anrichten.

Robert Fico hatte die Sanktionen wegen der Krim-Annexion als sinnlos bezeichnet.

Ebenso wie Tschechiens Präsident Milos Zeman: Sie würden das Misstrauen zwischen den Staaten nur verschärfen.

„Von Sanktionen sind immer einfache Bürger betroffen, während die Obrigkeit den Weg findet, wie man sie umgehen kann“,

su mit dpa

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