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Afghanistan: Streit um Präsidentenamt bedroht NATO-Mission

Afghanistan: Streit um Präsidentenamt bedroht NATO-Mission
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Der Streit um das Präsidentenamt in Afghanistan überschattet den am Donnerstag beginnenden NATO-Gipfel in Wales. Fünf Monate nach der ersten Wahlrunde ist weiterhin nicht klar, wer Staatsoberhaupt wird – damit kann die NATO die geplante neue Militärmission zur Ausbildung afghanischer Sicherheitskräfte ab 2015 nicht beschließen. Eine Einigung zwischen den Kandidaten scheint nicht in Sicht – ein Wahlkämpfer des Kandidaten Abdullah Abdullah sprach bei einem Interview von einer politische Pattsituation.

US-Außenminister John Kerry hatte versucht, zu vermitteln. Die Stimmen sollen neu ausgezählt werden. Ashraf Ghani, mutmaßlich Wahlsieger, und sein Gegenspieler Abdullah zogen sich jedoch beide aus der erneuten Stimmauszählung zurück. Die UN setzt die Überprüfung fort. Der Einsatz der Nato-Kampftruppen läuft im Dezember aus. Unterdessen sind die Taliban landesweit in der Offensive.