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Waffenruhe in der Ostukraine ist brüchig - Beschuss in Mariupol

Waffenruhe in der Ostukraine ist brüchig - Beschuss in Mariupol
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Mehr als einen Tag nach Beginn der Waffenruhe in der Ostukraine ist Samstagnacht in Mariupol offenbar doch gekämpft worden. Im Osten der Stadt sollen ein Laster, eine Tankstelle und eine Industrieanlage unter Beschuss geraten sein, so die Nachrichtenagentur Reuters. Der Agentur AFP zufolge brannte auch ein Kontrollpunkt. Die Hafenstadt Mariupol wird bisher von den Regierungskräften gehalten. Wegen ihrer Nähe zur Krim gilt sie als strategisch bedeutend.

Die prorussischen Kräfte und die ukrainische Armee beschuldigten sich gegenseitig, die Waffenruhe gebrochen zu haben. Auch in anderen Städten ist die Lage weiterhin angespannt: In Donezk kam es Bewohnern zufolge vereinzelt zu Beschuss. Hilfslieferungen mit Ziel Luhansk mussten laut Rotem Kreuz wegen Granateneinschlags wieder umdrehen.

Der ukrainische und der russische Präsident sollen bei einem weiteren Telefongespräch jedoch insgesamt eine Besserung der Lage festgestellt haben.

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