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Europäische Zentralbank startet Pfandbrief-Käufe

Europäische Zentralbank startet Pfandbrief-Käufe
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Die Europäische Zentralbank (EZB) hat mit den geplanten Aufkauf von Pfandbriefen an den Finanzmärkten begonnen. Am Markt hatte es zuvor das Gerücht gegeben, die EZB erwerbe kurzlaufende französische Pfandbriefe. Der Kauf von Pfandbriefen und Kreditverbriefungen soll gestörten Kreditfluss in der Euro-Zone in Gang bringen.

Indem sie Banken die Papiere abkauft, wird in deren Bilanzen Eigenkapital frei, mit dem sie neue Kredite für Firmen und Privathaushalte hinterlegen können.

Laut EZB-Präsident Mario Draghi kann die Zentralbank theoretisch für bis zu eine Billion Euro Verbriefungen und Pfandbriefe kaufen. Tatsächlich soll das Volumen aber niedriger ausfallen.

Kritiker bezweifeln, dass das Programm wirkt. In Deutschland wird zudem kritisiert, dass die EZB aus Zypern und Griechenland auch Kreditverbriefungen mit einer schlechten Bewertung der Ratingagenturen kaufen will.

Bundesbank-Chef Jens Weidmann lehnt das Vorhaben ab, weil er fürchtet, die EZB könnte zur „Bad Bank“ Europas werden.

su mit Reuters