Er strahlt so hell wie das Weiße Haus, ist aber sechs Mal größer: Zum Nationalfeiertag hat der türkische Staatspräsident Recep Tayyip Erdogan seinen umstrittenen Präsidentenpalast eingeweiht. Am Mittwoch nahm Erdogan Glückwünsche von geladenen Gästen entgegen. Ein geplanter Staatsempfang war wegen eines Grubenunglücks im Süden der Türkei abgesagt worden.
Rund 1000 Zimmer hat der Neubau – Buckhingham Palace schafft es nur auf 750. Erdogan hatte den Bauauftrag vor drei Jahren gegeben, als er noch Premierminister war. Nun zieht er selbst ein. Seine Machtdemonstration steht dabei inmitten eines Naturschutzgebietes, das er zum Baugebiet erklären ließ. Mehrere Gerichte hatten den Bau, für den es keine Genehmigung gibt, untersagt.







