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IWF-Chefin Lagarde: "Das Wachstum ist einfach nicht gut genug"

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IWF-Chefin Lagarde: "Das Wachstum ist einfach nicht gut genug"

IWF-Chefin Lagarde: "Das Wachstum ist einfach nicht gut genug"
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Eine träge Weltwirtschaft, die griechische Schuldenkrise und anhaltende Folgen der Ebola-Epidemie – das sind die Themen der Frühjahrstagungen von Weltbank und Internationalem Währungsfonds.

Warum unbedingt mehr Wachstum nach fünf Jahren des mühsamen Vorwärtskommens? Christine Lagarde vom Internationalen Währungsfonds:

IWF-Chef Christine Lagarde:

“Die gute Nachricht ist, dass die globale Erholung weitergeht. Die weniger gute Nachricht ist, dass das Wachstum moderat bleibt und unausgeglichen. Und insgesamt meinen wir, das Wachstum ist einfach nicht gut genug. Nicht gut genug, um die hohe Arbeitslosigkeit zu reduzieren, immer noch nicht. Nicht gut genug, um die Mittelschicht-Einkommen anzuheben, nicht gut genug, um die Armut zu verringern.”

Sie sei gegen ein lakonisches “weiter so”. Die Welt riskiere dann ein Zurücksinken in eine “neuen Mttelmäßigkeit”. Das verbessere die Lebensgrundlagen der Menschen nicht.

Lagarde und ihr Weltbank-Konterpart Jim Yong Kim haben Länder mit mittlerem und niedrigem Einkommen vor Finanzmarktturbulenzen gewarnt, wenn die US-Notenbank noch in diesem Jahr ihre Geldpolitik strafft und die Zinsen steigen.

su mit AFP