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Griechenland: Hafen von Piräus soll doch privatisiert werden

Griechenland: Hafen von Piräus soll doch privatisiert werden
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Griechenland hat in einem Punkt offenbar dem Druck der Gläubiger nachgegeben: Der Hafen von Piräus soll nun doch teilweise verkauft werden. Die griechische Regierung teilte mit, sie habe drei ausländische Unternehmen aufgefordert, bis September verbindliche Angebote für die Mehrheit am Hafen vorzulegen.

Als wahrscheinlichster Käufer gilt der chinesische Cosco-Konzern, der bereits Anteile am Hafen hat. Die Verhandlungen mit Cosco seien weit fortgeschritten, so Verteidigungsminister Panos Kammenos. Die anderen beiden Interessenten kommen aus den Niederlanden und den Philippinen.

Fürs erste sollen 51 Prozent veräußert werden, später könne der Anteil auf 67 Prozent ausgeweitet werden, hieß es. Der Verkauf war von der früheren Regierung unter dem Konservativen Antonis Samaras bereits in die Wege geleitet, dann aber von der derzeitigen Links-rechts-Regierung rückgängig gemacht worden.

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