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Credit Suisse: Vermögensverwaltung top, Investmentbanking flop

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Die Schweizer Großbank Credit Suisse hat im zweiten Quartal von einem guten Geschäft mit reichen Kunden und in Asien profitiert. So konnte sie Schwächen in anderen Geschäftsfeldern und Regionen ausgleichen. Der Gewinn – rund eine Milliarde Euro – war etwa so hoch wie im starken ersten Quartal. Im Vorjahresquartal hatte die Bank wegen einer Milliardenstrafe rote Zahlen geschrieben.

Vorstandschef Tidjane Thiam, seit Anfang Juli im Amt, will die Risiken im Investmentbanking weiter reduzieren. Der Nachfolger des umstrittenen Brady Dougan und Ex-Chef des britischen Versicherers Prudential will noch vor Jahresende eine neue Strategie und ein neues Geschäftsmodell vorstellen, ausgerichtet auf profitables und nachhaltiges Wachstum – vor allem in der Vermögensverwaltung.

Thiam will dabei sicherstellen, dass Erträge und Gewinn weniger anfällig für Schwankungen werden. Einem Bericht (“Financial Times”) zufolge lotet er zur Zeit bei Anlegern die Bereitschaft für die Aufnahme von zusätzlichem Kapital aus.

su mit dpa, Reuters