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Mode in 3D

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Es sieht aus wie eine ganz normale Modenschau, aber es gibt einen entscheidenden Unterschied: Die gesamte Kleidung kommt aus dem 3D-Drucker einer israelischen Designerin. Danit Peleg hat eine ganze Kollektion auf ihrem Gerät zu Hause ausgedruckt. Ein Nachteil: Die Experimente mit der neuen Technologie sind noch relativ teuer.

Die Kleidung ist flexibel, man kann sich damit hinsetzen und sie in der Spülmaschine waschen

“Ich kann alles mit dieser Maschine ausdrucken. Das einzige Problem ist, dass die Druckplatte sehr klein ist, sie hat nur DIN-A4-Format, man muss alles in dieser Größe drucken und dann verbinden oder kleben. Aber nichts muss genäht werden, wenn man also nicht weiß, wie das geht, kann man seine Kleidung einfach zu Hause zusammenkleben”, so Danit Peleg.

Monate der Forschung stecken in Pelegs Kleidung, die aus einem Material namens Filaflex hergestellt wird. Es ist gleichzeitig flexibel und stark. Um ein DIN-A4-großes Stück auszudrucken, braucht man rund 20 Stunden. Die Fertigstellung eines Kleidungsstücks kann bis zu 300 Stunden dauern.

“Diese Technologie, die Drucker zu Hause, versetzt uns alle in die Lage, diese Art von Kleidung zu tragen, sie ist nicht nur für Prominente. Sie besteht nicht aus hartem Plastik, sondern sie ist flexibel, man kann sich damit hinsetzen und sie in der Spülmaschine waschen”. so die Designerin.

Ein Drucker kostet laut Danit Peleg rund 2000 US-Dollar. Sie ist überzeugt davon, dass sich die Technologie durchsetzen wird und bald mehr Menschen in die Lage versetzt, ihre eigene Kleidung auf Knopfdruck zu erstellen.