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An Bord eines NATO-Flugzeugs während eines Manövers

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An Bord eines NATO-Flugzeugs während eines Manövers

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In dieser Woche waren alle Augen auf das massive russische Manöver in Sibirien gerichtet - doch auch die NATO war nicht untätig.

Erklärungen von Tanguy Flamant, Pilot der belgischen Luftwaffe: "Wir fliegen gerade in den deutschen Luftraum und simulieren das Abfangen durch zwei deutsche Jets.

Das könnte im Falle einer Kommunikationsstörung passieren oder in einem Notfall."

An dem Luftmanöver nahmen verschiedene Kampfjets aus zehn NATO-Staaten teil.

In einer realen Situation würden diese Jets versuchen, verdächtige Flugzeuge aus dem NATO-Luftraum fernzuhalten.

In der Vergangenheit gab es solche Fälle mit russischen Maschinen.

2014 gab es es noch ein ähnliches Manöver mit NATO-Eurofightern und russischen Su-27.

Doch seitdem liegt diese militärische Kooperation auf Eis.

"Die heutige Mission soll bestätigen, dass der Luftraum der NATO-Mitgliedstaaten sicher und kontrolliert ist", sagt Generalleutnant Ruben C. Garcia Servert.

"Jeder Drittstaat, der diese Regeln nicht einhält, ist eine Herausforderung für uns. In jüngster Zeit beobachten wir verstärkte russische Aktivitäten, aber nicht nur.

Die Mission zeigt die Schönheit unserer gemeinsamen Luftüberwachung unter dem Schutzschirm der NATO."

Servert ist der Kommandant des gemeinsamen Luftwaffenstützpunkts im spanischen Torrejon, der für die Kontrolle der Südhälfte Europas zuständig ist.

Euronews' Andrei Beketow fasst zusammen:

"Kampflugzeuge aus acht Ländern eskortierten uns, als wir Grenzen überflogen. Alle waren bewaffnet. Obgleich die Einsatzregeln von NATO-Land zu NATO-Land unterschiedlich sind, hieß es offiziell, die Prioriät ist, Leben zu retten und zu verteidigen."