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Wostok 2018: 3000 chinesische Soldaten dabei

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Wostok 2018: 3000 chinesische Soldaten dabei

Wostok 2018: 3000 chinesische Soldaten dabei
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Das russische Großmanöver "Wostok 2018 mit 300.000 Soldaten - das größte seit mehr als 25 Jahren - wird von Militärexperten in aller Welt genau verfolgt. Ein Manöver mit allen Waffengattungen, an dem auch China teilnimmt, nicht zum ersten Mal, aber für Wostok 2018 schickte Peking erstmals Soldaten.

Euronews-Reporterin Galina Polonskaya ist vor Ort: "Es stellt sich die Frage, welche geopolitische Botschaft mit diesen gemeinsamen, russisch-chinesischen Militärübungen gesandt werden soll. Militärexperten gehen davon aus, dass die russische Führung eine andere Botschaft hat als die chinesische mit diesem Manöver."

Analyst Jonas Parello Plesner vom Hudson Institute in Washington meint, Russland wolle ganz klar die Muskeln spielen lassen, eine Botschaft an die USA senden, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben. China, so Parello Plesner, verfolge mit der Teilnahme am Manöver eine andere Strategie: "Das chinesische Fernsehen zeigt Xi Jing Ping auf dem Wirtschaftsforum in Wladiwostok, berichtet kaum über das Militärmanöver. Und wenn es erwähnt wird, dann wird dazugesagt, dass es das Ziel Chinas sei, den Frieden in der Region zu wahren. China will nicht vom Ausland wahrgenommen werden als für Russland, gegen die USA und den Westen."

Das Manöver Wostok (auf Deutsch: Osten) findet in Sibirien und im Fernen Osten Russlands statt.

Generalstabschef Waleri Gerassimow hatte angekündigt, dass bis zu 36.000 Fahrzeuge, darunter Kampfpanzer und Panzerfahrzeuge, eingesetzt würden. Auch mehr als 1000 Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen sowie 80 Marineschiffe seien im Einsatz. Das Manöver richte sich gegen kein anderes Land, sagte er.

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