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Der Eisnebel von Jiagedaqi

Sprüht man bei frostigen Temperaturen von minus 20 Grad Waaser in die Luft, bildet sich ein Eisnebel. Tun das 10.000 Menschen gleichzeit, entsteht ein Schauspiel, das viele Zuschauer fasziniert und Touristen anlockt.

Der Eisnebel ist die Attraktion beim jährlichen Wintersonnwende-Festival in der chinesischen Provinz Jiagedaqi. In der Provinz Jiagedaqi fallen die Temperaturen an mehr als 30 Tagen im Jahr oft unter minus 40 Grad Celsius.

An der Wintersonnenwende erlebt die nördliche Hemisphäre den kürzesten Tag und die längste Nacht des Jahres. Danach werden die Tage länger und die Nächte kürzer. In der chinesischen Kultur markiert es den Beginn des tiefen Winters und eine Pause von der Landwirtschaft. Die Wintersonnwende geht auf die Yin und Yang-Philosophie zurück. Weil die Tage wieder länger werden, nimmt auch die Energie wieder zu. Traditionell treffen sich zu dem Fest viele Familien und feiern zusammen.