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Über 24 Stunden nach Gasexplosion: Kleinkind aus Trümmern geborgen

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Über 24 Stunden nach Gasexplosion: Kleinkind aus Trümmern geborgen

Gut einen Tag nach dem schweren Explosionsunglück in der russischen Stadt Magnitogorsk haben Einsatzkräfte ein etwa zehn Monate alter Junge aus den Trümmern des Wohnhauses geborgen. Das Kind sei schwer verletzt, aber am Leben, erklärte der Gouverneur der Region. Bei der Explosion kamen mehrere Menschen ums Leben.

Über 1000 Rettungs- und Bergungskräfte sind vor Ort mit Räumgerät und Spürhunden im Einsatz. Wegen Einsturzgefahr mussten die Arbeiten zeitweise unterbrochen werden. In dem zehnstöckigen Gebäude hatte sich gegen 4 Uhr MEZ am Silvestermorgen eine Gasexplosion ereignet. Nach einer vorläufigen Bilanz wurden 48 Wohnungen zerstört. In ihnen waren insgesamt 110 Bewohner gemeldet. Etwa drei Dutzend Menschen gelten als vermisst.

Der russische Präsident Wladimir Putin unterbrach seinen Neujahrsurlaub in Sotschi, um nach Magnitogorsk zu reisen. Dort versprach er den Betroffenen rasche finanzielle Hilfe und Unterstützung bei der Suche nach neuem Wohnraum.

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