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Ein "Transformer" erheitert die Straßen Bogotás

Viele Kolumbianer beschreiten kreative Wege, um ihren Lebensunterhalt zu verdienen. So auch Luis Rene Cruz: Er hat sich vom Kellner zum "Transformer" verwandelt.

Cruz verdiente als Kellner nicht genug Geld, um seine Familie zu ernähren. Deswegen hat er sich entschieden, groß zu träumen - genau wie die Menschen in den Filmen.

Mit 200 Dollar Startkapital und in drei Monaten Bastelei schuf er ein Transformer-Kostüm aus Kartons, Farbe, Schrauben und Silikon.

Dann ging er mit seiner Einmannshow auf die Straßen Bogotás, wo er wartende Autofahrer und Fußgänger unterhält. Viele Menschen mit ernstem Gesicht könne er so zum Lächeln oder Lachen bewegen.

Sein Verdienst summiert sich werktags auf rund 13 US-Dollar pro Tag, an den Wochenenden ist es das Doppelte. Damit kann er den Unterhalt für seine Familie, inklusive seiner Mutter, finanzieren.

Aber Cruz hat sich entschieden, groß zu träumen: Er hofft, sich eines Tages ein Haus leisten zu können. "Ich will mit meiner Frau alt werden, und mit ihr und meiner Mutter sagen können: Wir haben einen Ort, an dem wir in Frieden ruhen können."

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