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Roter Schlamm: Viele Tote, 300 Vermisste nach Dammbruch

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Roter Schlamm: Viele Tote, 300 Vermisste nach Dammbruch

Mehrere Menschen konnten buchstäblich in letzter Minute noch gerettet werden. Doch Hunderte Menschen - vor allem Arbeiter der Erzmine "Feijao" in der brasilianischen Region Brumadinho werden noch vermisst, seit am Freitag um 13 Uhr Ortszeit der Damm gebrochen war und sich möglicherweise giftiger Schlamm kilometerweit seinen Weg talwärts bahnte.

Etwa 400 Minenarbeiter wurden beim Mittagessen von der Flutwelle aus rotem Schlamm überrascht. Wieviele von ihnen ums Leben gekommen sind, war bis zum späten Samstagabend nicht klar.

Am Samstag machte sich Brasiliens neuer Präsident Jair Bolsonaro von der Luft aus ein Bild der Lage des betroffenen Gebiets.

Im November 2015 hatte sich schon einmal ein ähnliches Unglück in Brasilien ereignet. Damaks kamen 19 Menschen ums Leben. Seit der damaligen Umweltkatastrophe bei Mariana, durch die das Trinkwasser von Tausenden Menschen verseucht wurde, warten viele bis heute auf eine Entschädigung für ihre verlorenen Häuser.

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