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Venezuela: Guaidó wirft Präsident Maduro Völkermord vor

Venezuela: Guaidó wirft Präsident Maduro Völkermord vor
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In einer Kirche in Venezuelas Hauptstadt Caracas hat der venezolanische Oppositionsführer und selbst ernannte Interimspräsident Juan Guaidó seine Kritik an der Regierung erneuert.

Laut Guaidó blockiert Präsident Maduro die Lieferung von Hilsfgütern

Noch-Präsident Nicolás Maduro handle fast wie bei einem Völkermord, indem er die Einfuhr von Hilfsgütern blockiere. Das betonte Guaidó nach der Messe: "Humanitäre Hilfe ist nicht einfach nur ein Begriff. Sie hat Gesichter, Familie und die Namen von denen, für die wir alles geben werden. Ich verstehe, dass sie die Hilfe blockieren wollen, womit sie aber fast einen Völkermord begehen."

Laut Guaidó hat in der vergangenen Woche eine Koalition aus mehreren Ländern, dazu sollen auch die USA gehören, Essen und Medizin nach Venezuela geschickt. Die Hilfsgüter sollen unter anderem in Kolumbien und Brasilien gesammelt worden sein, um sie von dort in das südamerikanische Land zu bringen.

Maduro: Die USA stecken hinter der Opposition

Präsident Maduro weigert sich, die Hilfsgüter ins Land zu lassen. Für ihn ist die aktuelle Krise von den USA geplant, um seine Regierung zu Fall zu bringen.

In Venezuela versucht die Opposition seit mehreren Wochen, Präsident Maduro abzulösen. Seine Kritiker werfen ihm vor, dass er unrechtmäßig an der Macht sei. Mehrere Länder, darunter auch Deutschland, unterstützen Guaidó als Interimspräsidenten.