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Knochenjob: Schiffe "einfrieren" in Sibirien

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Knochenjob: Schiffe "einfrieren" in Sibirien

Im tiefsten sibirischen Winter haben die Hafenarbeiter der Werft in Jakutsk eine ganz besondere Aufgabe, "Vymorozka" genannt.

Da die Sommer in Sibirien kurz sind, sind die Schiffe in der wärmeren Jahreszeit in Dauerbetrieb. Alle Wartungsarbeiten und Reperaturen müssen also im Winter durchgeführt werden- wenn die Schiffe im Eis festgefroren sind.

Zur "Vymorozka“, wörtlich übersetzt „Einfrieren“, müssen die Arbeiter das Eis um den Schiffsrumpf herum mit Kettensägen, Spitzhacken und Hämmern wegmeißeln und so die reparaturbedürftigen Teile freilegen, die normalerweise unterhalb der Wasserlinie liegen.

Bei Temperaturen von bis zu minus 50 Grad Celsius ein wahrer Knochenjob. Da das Eis normalerweise 50 cm dick ist, liegt der unterste Teil des Schiffes immer noch im Wasser ausgesetzt. Die Arbeiter müssen das Eis auf die richtige Dicke (20 cm) abmeißeln, damit das Wasser darunter gefrieren kann, damit sie dann noch tiefer ausheben können.

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