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Amok in Schule in Brasilien: Zehn Tote

Amok in Schule in Brasilien: Zehn Tote
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Bei einem Amoklauf in einer Schule in Brasilien sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen. Zwei vermummte Angreifer stürmten eine Schule in der Stadt Suzano im Bundesstaat São Paulo und eröffneten das Feuer, so die örtlichen Sicherheitsbehörden.

Sechs Schüler und zwei Mitarbeiterinnen wurden getötet. Bei den Tätern handelte es sich nach Polizeiangaben um einen 25-Jährigen und einen 17-Jährigen. Sie nahmen sich nach dem Angriff selbst das Leben.

Die Täter waren offenbar mit einem Revolver und einem Messer bewaffnet. In dem Schulgebäude entdeckte die Polizei einen Bogen und Pfeile sowie Flaschen, die an Molotow-Cocktails erinnerten, (Nachrichtenportal "G1"). Zudem fanden die Beamten einen Koffer mit Kabeln.

Laut Medienberichten wurden nach dem Angriff 23 Menschen ins Krankenhaus gebracht. Einige seien verletzt, andere hätten einen Schock erlitten.

Vor dem Amoklauf in der Schule hatten die Täter bereits in der Nähe in einer Autowäscherei auf einen Mann gefeuert. Das Opfer wurde im Krankenhaus notoperiert und befand sich in einem kritischen Zustand.

Nach Medienberichten («O Globo») hat die Schule im Großraum São Paulo etwa 1.000 Schüler zwischen elf und 18 Jahren und 100 Mitarbeiter. Der Gouverneur von São Paulo, João Doria, ordnete eine dreitägige Trauerzeit in dem Bundesstaat an.

Brasilien ist eines der am stärksten von Gewalt betroffenen Länder der Welt. Mehr als 60.000 Menschen werden dort jedes Jahr getötet, einer von rund 3.500 Einwohnern.

Zuletzt hatte der neue Präsident Jair Bolsonaro das Waffenrecht gelockert, um den Kauf von Schusswaffen zu erleichtern.

su