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Brexit - Unterhaus schließt No-Deal-Austritt kategorisch aus

Brexit - Unterhaus schließt No-Deal-Austritt kategorisch aus
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Das britische Unterhaus hat sich definitiv gegen einen No-Deal-Brexit ausgesprochen. Die Abgeordneten stimmten mit 321 Ja-Stimmen für einen Antrag der Regierung, der vorsieht, dass Großbritannien die EU auf keinen Fall ohne Abkommen verlässt. 278 Abgeordnete stimmten dagegen.

Zuvor war über zwei Änderungsanträge entschieden worden. Es gab 312 Ja-Stimmen und 308 Nein-Stimmen für den ersten Änderungsantrag. Er sah ebenfalls vor, dass die Möglichkeit eines No-Deal-Brexits in jedem Fall ausgeschlossen wird, war aber nicht rechtlich bindend. Ein zweiter Antrag wurde mit deutlicher Mehrheit abgelehnt. Er sah vor, den Austritt um zwei Monate zu verschieben.

May war gestern mit einem leicht veränderten Vorschlag für ein Brexit-Abkommen im Parlament erneut gescheitert. Im Januar hatten die Abgeordneten den ursprünglichen Brexit-Deal zuerst abgelehnt.

Für die Abstimmung heute hatte May den Fraktionszwang aufgehoben. Keinen Deal zu haben sei zwar besser als ein schlechter Deal, so May. Sie wolle aber die EU mit einem guten Deal verlassen. Und sie glaube, dass man gut verhandelt habe.

Der Abstimmungsmarathon geht damit morgen in die nächste Runde. Das ist der Fahrplan für den Brexit: