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Seychellen kämpfen gegen Müll aus dem Meer

Seychellen kämpfen gegen Müll aus dem Meer
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Dieser Strand auf den Seychellen sieht auf den ersten Blick aus wie ein Traumstrand. Doch auch hier macht sich die zunehmende Umweltverschmutzung bemerkbar.

**"The Ocean Project": Säuberungsaktionen am Strand

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Zwischen Büschen und Sträuchern finden diese Aktivisten massenweise Müll, hauptsächlich Plastik. Zara Pardiwalla hat 2016 das "Ocean Project" gegründet und organisiert seitdem regelmäßige Säuberungsaktionen an verschiedenen Stränden auf den Seychellen.

Einem Bericht der Vereinten Nationen zufolge sind 2018 rund 13 Millionen Tonnen Plastik im Meer gelandet. Sollte die Verschmutzung in diesem Ausmaß weitergehen, befände sich 2050 mehr Müll als Fisch in den Ozeanen.

Müll aus dem Meer bedroht Meerestiere

Doch das Müllproblem beschränkt sich nicht auf touristische Hotspots, auch auf anderen Inseln im Indischen Ozean wie hier auf Aldabra, sammelt sich der Müll aus dem Meer und bedroht seltene Tierarten.

Meerestiere fressen oder verheddern sich in Plastik - mehr als 100.000 von ihnen sterben jährlich qualvoll daran.

Zurück auf den Seychellen zeigen die Aktivistinnen ihre Müllsammlung - Glas- und Plastikflaschen, Büchsen und Becher - an einem Vormittag kommen bis zu 200 Kilogramm zusammen.

"Die größte Wirkung, die wir erreichen können, ist, die Einstellung der Menschen zu ändern. Neben den Säuberungsaktionen wollen wir die Leute über die Probleme aufklären und sie dazu anregen, Dinge in ihrem Alltag zu ändern", sagt Zara Pardiwalla.