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Rücktrittsforderung: fünfter Protestfreitag in Algerien

Rücktrittsforderung: fünfter Protestfreitag in Algerien
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In Algerien haben am Freitag wieder Zehntausende Menschen gegen die Führungsriege des Landes protestiert, zum fünften Mal in Folge. Die Proteste verliefen Augenzeugen zufolge weitgehend friedlich, allerdings setzte die Polizei in der Hauptstadt Algier Tränengas ein.

Auch in vielen anderen Städten gingen die Menschen auf die Straße. Sie fordern den Rücktritt von Präsident Abdelaziz Bouteflika und einen Systemwechsel in Algerien. Die Proteste waren ausgebrochen, nachdem der Präsident die für April angekündigte Präsidentschaftswahl auf unbestimmte Zeit verschoben hatte.

Bouteflika ist seit 1999 im Amt. Seit Jahren ist er schwerkrank. Hatte er die Menschen früher mit gigantischen Projekten von sich überzeugen können, finanziert aus den Öleinnahmen des Landes, so sind die Stimmen gegen ihn inzwischen unüberhörbar. Als Zugeständnis an die Demonstranten hat Bouteflika inzwischen angekündigt, nicht wieder für das Amt des Präsidenten zu kandidieren.