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Migranten auf Samos: Griechen haben kein Krankenhaus mehr

Migranten auf Samos: Griechen haben kein Krankenhaus mehr
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Auf der griechischen Insel Samos haben Hunderte Menschen für ein eigenes Krankenhaus für die Migranten und mehr Ärzte demonstriert. Der Hintergrund: Die Bewohner von Samos können nicht mehr in ihr eigenes Krankenhaus, weil dieses von Migranten überlaufen ist. Schwangere griechische Frauen aus Samos fliegen jetzt häufig zur Entbindung auf das Festland, denn das Krankenhaus auf ihrer Insel ist voll.

Der Sprecher der lokalen Industrie- und Handelskammer George Kyriazis sagte: "Schickt Gynäkologen und Kinderärzte ins Lager, damit das Krankenhaus wieder für die griechische Öffentlichkeit zugänglich ist."

Wenn Ärzte direkt in dem überfüllten Lager tätig sein könnten, würde dies den Einwohnern von Samos wieder ermöglichen, die Dienste ihres Krankenhauses in Anspruch zu nehmen. Diesen Vorschlag präsentierten Insel-Vertreter dem Minister für Migration, Dimitrois Vitsas, der nach Samos gekommen war.

Das Lager auf Samos ist komplett überfüllt. Hier sind vier Mal soviele Menschen wie eigentlich vorgesehen waren. Die Bewohner auf Samos fürchten, dass im Sommer noch mehr Migranten kommen.