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Die No Comments der Woche

Flossen bereit? Maske, Schnorchel - oder Atemgerät - und Kappe, ein mit Silikon geschützter Handschuh und ein kurzer Schläger aus Holz oder Kunststoff? Dann braucht man nur noch einen Bleipuck, ein Tauchbecken und 11 weitere Spieler mit langem Atem und fertig ist das Unterwasser-Hockey-Spiel, auch Octopush genannt.

Vor der Küste Norwegens ist ein Beluga aufgetaucht. Das zahme Tier hatte aus Appetit Kontakt zu örtlichen Fischern aufgenommen - und sich damit womöglich verraten. Denn der zutrauliche weiße Wal trug eine Kamera um den Rumpf geschnallt. Auf dem Gurt stand "Equipment St. Petersburg". Ein Spion? Die Spur führt zum russischen Militär. Doch dort will man davon nichts wissen und spricht von einer "Provokation durch den Westen".

Aktivisten der Umweltorganisation Greenpeace sind am Montagmorgen vor Hammerfest in Norwegen auf eine Ölplattform geklettert. Die Plattform West Hercules wird für den Einsatz in der arktischen Barentssee vorbereitet. Mit dem Schritt protestieren sie gegen die Ölbohrungen. Die Umweltschützer werfen Norwegen vor, das Klimaschutzabkommen von Paris verletzt zu haben.

In Manila haben am Internationalen Tag der Arbeit Gewerkschaften und Organisationen landesweit demonstriert. Sie forderten den Schutz ihrer Rechte, die Anhebung des Mindestlohns sowie größere Sicherheiten am Arbeitsplatz.

Akihitos Sohn, Naruhito, ist Japans neuer Kaiser, der 126. Tenno. Am ersten Mai fand die Zeremonie statt. Naruhito (59) ist der älteste Sohn von Akihito und Michiko. Naruhito ist seit 1993 mit Masako verheiratet. 2001 wurde Naruhito Vater einer Tochter: Aiko. Die religiöse, schintoistische Zeremonie zur Thronbesteigung soll im Oktober stattfinden.

In Warschau haben Dutzende Menschen vor dem Nationalmuseum für Pressefreiheit protestiert. Hintergrund: Die polnischen Behörden hatten ein angeblich obszönes Kunstwerk aus dem Museum entfernen lassen. Dabei handelt es sich um ein Video der polnischen Künstlerin Natalia LL. Es zeigt sie als junge Frau, wie sie auf verschiedene Art und Weise Bananen isst.

Israel hat am Holocaust-Gedenktag der rund sechs Millionen Todesopfer der Judenverfolgung und -vernichtung durch die Nationalsozialisten sowie deren Verbündete gedacht. Auf einer Veranstaltung in der Gedenkstätte Yad Vashem warnte Präsident Reuven Rivlin vor einer Ausbreitung von Antisemitismus und Rassismus in Europa.

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