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Auf der Suche nach dem heiligen Reiskorn

In Thailand hat die jährliche königliche Pflugzeremonie stattgefunden. Der Brauch markiert den Beginn der Regenzeit.

Zwei Ochsen, die in Gold und Rot gehüllt sind und einem Pflug folgen, werden während der Veranstaltung neunmal um den Zeremonienplatz geführt, während ein Zeremonienleiter Körner in die Luft wirft, damit sie in die frisch umgekehrte Erde fallen.

Die Zahl neun gilt in Thailand als eine sehr glückliche Zahl, wo sie als "Gao" ausgesprochen wird, was sich mit einem Wort reimt, das bedeutet, dass man vorankommt und Fortschritte macht.

Den Ochsen werden am Ende auch verschiedene Lebensmitteln angeboten. Die Wahl, die sie treffen, soll die Ernte des nächsten Jahres vorhersagen.

Dieses Jahr fraßen die königlichen Ochsen Reis und Gras und tranken Wasser, was darauf hindeutet, dass das Jahr mit genügend Wasser und reichlich Getreide, Lebensmitteln, Obst und Fleisch gesegnet sein wird, so der stellvertretende Staatssekretär des Ministeriums für Landwirtschaft und Genossenschaften, Meesak Pakdeekong.

Der Tag wird auch "Farmer's Day", also Tag des Bauern, genannt. Nach der offiziellen Zeremonie stürmten Hunderte Menschen auf das Feld. In der Hoffnung, so viele heilige Reiskörner wie möglich zu finden.

Die Körner gelten als Glücksbringer. Vermischt mit der eigenen Saat sollen sie für eine gute Ernte sorgen.

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