Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.
Eilmeldung

Pompeo in Sotschi - Annäherung zwischen Russland und USA

Pompeo in Sotschi - Annäherung zwischen Russland und USA
Euronews logo
Schriftgrösse Aa Aa

Moskau und Washington hoffen nach Gesprächen des US-Chefdiplomaten Mike Pompeo und Außenminister Sergej Lawrow in Sotschi auf eine Entspannung der angeschlagenen Beziehungen.

Pompeo fordert die Unterstützung für Nicolás Maduro aufzugeben:

"In Bezug auf Venezuela sind wir uns uneinig. Ich habe meinen russischen Kollegen dazu aufgefordert, dass venezolanische Volk bei der Rückkehr der Demokratie zu unterstützen. Die Vereinigten Staaten und mehr als 50 andere Nationen sind sich einig, dass es Zeit ist, dass Nicolas Maduro geht. Er hat dem venezolanischen Volk nichts als Elend gebracht".

Das auf der Kippe stehende Atomabkommen des Westens mit dem Iran war ebenfalls Thema des Treffens. Außenminister Sergej Lavrov betonte, Russland wolle das Abkommen mit Unterstützung der EU und China erhalten:

"Wir sprechen über die beiden führenden Atommächte, was bedeutet, dass sich Spannungen zwischen Russland und den Vereinigten Staaten zwangsläufig negativ auf die globale Situation auswirken. Deshalb sind Mike Pompeo und ich uns einig, dass es notwendig ist, praktische Schritte zu unternehmen, um die Situation zu verbessern. Russland ist an einer Normalisierung unseres Dialogs interessiert".

Die Beziehungen zwischen Moskau und Washington sind seit Jahren angespannt. Nun könnte es beim G20-Gipfel Ende Juni in Japan zu einem Treffen von Staatschef Vladimir Putin und US-Präsident Donald Trump kommen.