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Tränengas und Schlagstöcke: Schwere Ausschreitungen in Hongkong

Tränengas und Schlagstöcke: Schwere Ausschreitungen in Hongkong
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REUTERS/Thomas Peter
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Tumultartige Szenen in den Straßen von Hongkong: Wegen erneuter Massenprotesten gegen das kontroverse Gesetz für Auslieferungen nach China ist es zu schweren Zusammenstößen mit der Polizei gekommen.

Sicherheitskräfte gingen mit Tränengas, Wasserwerfern, Gummigeschossen und Schlagstöcken gegen Demonstranten vor, die Straßen und Gebäude im Regierungsviertel belagerten. Demonstranten rissen Absperrgitter ein und bewarfen Polizisten mit Flaschen und anderen Gegenständen.

Verwaltungschef Matthew Cheung verlangte in einer Videobotschaft ein Ende der Straßenblockaden. Er forderte die Demonstranten auf, die Kundgebungen "friedlich" aufzulösen und sich "nicht über das Gesetz hinwegzusetzen".

Einen Teilsieg haben die Demonstranten bereits errungen: Wegen der Blockade des Parlaments musste die für Mittwoch geplante Debatte über das Gesetz verschoben werden.

Ungeachtet des massiven Widerstandes unter den sieben Millionen Bewohnern der chinesischen Sonderverwaltungsregion will Regierungschefin Carrie Lam das Gesetz so schnell wie möglich im Legislativrat absegnen lassen.

Die Abstimmung sollte nach bisheriger Planung am Donnerstag nächster Woche erfolgen. Es wird sich zeigen, ob der Zeitplan durch die Verschiebung der Beratungen eingehalten werden kann.