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Luca Parmitano: "Auf der Raumstation ist ganz schön was los"

Luca Parmitano: "Auf der Raumstation ist ganz schön was los"
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ESA/NASA-L.Parmitano
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Die Mondlandung jährt sich dieses Jahr zum 50. Mal: Am 20. Juli 1969 haben die US-Astronauten Neil Armstrong, Michael Collins und Buzz Aldrin als erste Menschen einen Fuß auf den Mond gesetzt. Um dieses historische Ereignis zu würdigen, wird die nächste Mission ins All am 50. Jahrestag von Apollo 11 stattfinden. Mit dabei ist der Italiener und ESA-Astronaut Luca Parmitano. Für ihn ist es die zweite Reise auf die Internationale Raumstation ISS. Parmitano wird ab Oktober der erste Italiener und erst der dritte Europäer sein, der die ISS kommandiert.

Für euronews berichtet Luca Parmitano regelmäßig über seine Mission ins All.

Am 20. Juli ist Luca Parmitano mit seinen Crewkollegen mit der Sojus MS-13 ins All gestartet, um zu den anderen Besatzungsmitgliedern an Bord der Internationalen Raumstation zu stoßen. "Wir waren gleich in unserem Element, "hit the ground running" wie man auf Englisch sagt", erzählt der ESA-Astronaut "Wir können zwar nicht wirklich auf dem Boden landen oder laufen an Bord der Internationalen Raumstation, aber wir hatten von Anfang an zu tun. Bereits in der ersten Woche mussten wir einen Drachen fangen. Natürlich spreche ich nicht von 'Games of Thrones'. 'Dragon' ist ein Cargo-Fahrzeug, das uns neue Fracht bringt. Es bringt uns alles, was wir brauchen, um unter anderem an Bord einer Raumstation zu leben. Deswegen waren wir von Anfang an beschäftigt."

Zusammen mit der neuen Ladung kamen auch neue wissenschaftliche Instrumente auf die ISS. Die Astronauten mussten die neuen Sachen überall an Bord der ISS verteilen, damit sie mit der wissenschaftlichen Arbeit beginnen können.

Außerdem mussten sie sich auf das Alltagsleben auf der ISS einstellen. Auf der Raumstation gibt es immer etwas zu tun. Allein das Bewegen an Bord und in der Schwerelosigkeit ist eine Herausforderung, geschweige denn von all den täglichen Aktivitäten, die erledigt werden müssen.

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