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Nato gedenkt 9/11-Opfern und erinnert an Artikel 5

Nato gedenkt 9/11-Opfern und erinnert an Artikel 5
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Die Nato hat mit einer Zeremonie in Brüssel der Opfer der Terroranschläge vom 11. September 2001 gedacht. Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg erinnerte daran, dass nach den Angriffen zum ersten und bislang einzigen Mal in der Bündnisgeschichte der Nato-Artikel 5 aktiviert wurde.

Stoltenberg nahm aber auch Bezug auf aktuelle Entwicklungen wie die Kündigung des INF-Abrüstungsvertrags durch die USA und Russland: "Was wir in der NATO jetzt tun, ist, dass wir uns an eine Welt ohne den INF-Vertrag, und mit mehr russischen Raketen, anpassen. Wir werden das koordiniert und defensiv tun, aber wir müssen sicherstellen, dass wir eine glaubwürdige Verteidigung auch in einer Welt aufrechterhalten, in der es den INF-Vertrag nicht mehr gibt und in der Russland neue nukleare Raketen in Europa stationiert hat".

Vor der Kündigung des INF-Vertrags hatte Washington Russland vorgeworfen, das Abkommen durch neue landgestützte Marschflugkörper zu verletzen. Da Moskau keinen Kurswechsel erkennen ließ, kündigten die USA das auf unbefristete Dauer angelegte Abkommen über nukleare Mittelstreckensysteme im vergangenen Februar. Der russische Präsident Wladimir Putin gab im Folgemonat bekannt, dass sein Land ebenfalls aus dem Vertrag aussteigen werde. Vor gut einem Monat, am 2. August, erklärten beide Großmächte das Abkommen schließlich für offiziell beendet.