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Dammbruch in Sibirien: Mindestens 15 Minenarbeiter getötet

Nach einem Dammbruch am Fluss Seiba in Sibirien sind mindestens 15 Minenarbeiter ums Leben gekommen. Etwa 80 Menschen lebten in den Unterkünften, die überschwemmt wurden. Offenbar gab es kaum noch Rettung für die Bewohner von zwei Schlafsälen.

Wie das Katastrophenschutzministerium in Moskau mitteilte waren 270 Rettungskräfte im Einsatz.

Starke Regenfälle hatten den Damm der Goldmine zuvor beschädigt. Das Unglück ereignete sich in einer abgelegenen Region etwa 200 km südlich der Stadt Krasnojarsk.

Strafrechtliche Ermittlungen wegen möglicher Verstöße gegen die Vorschriften zur Arbeitssicherheit wurden eingeleitet.