Eilmeldung

100 kg Müll im Magen: Wal strandet in Schottland, verkümmert im Sand (Fotos)

Der Pottwal verendete am Strand der schottischen Insel Harris
Der Pottwal verendete am Strand der schottischen Insel Harris -
Copyright
Scottish Marine Animal Strandings Scheme - Picasa
Schriftgrösse Aa Aa

Unter Reisenden gilt er als Geheimtipp: Der Strand Luskentyre auf der schottischen Insel Harris. Am Donnerstag wurde das Idyll Schauplatz eines traurigen Schicksals, als ein Pottwal strandete und anschließend starb.

Die Tierschützer der "Scottish Marine Animal Strandings Scheme" schrieben auf Facebook, bei der Nekropsie des männlichen Jungtieres seien rund 100 Kilogramm Müll zum Vorschein gekommen. Darunter waren vor allem Fischernetze, Seile und Plastikmüll, aber auch Plastikbecher, Taschen und Handschuhe.

Als ihnen das Tier am Samstag gemeldet wurde, so die Organisation, sei es schon seit mehr als 48 Stunden tot gewesen und das Tier völlig aufgebläht.

Trotz der beeindruckenden Menge von Abfällen im Innern des Pottwals, sind sich die Tierschützer nicht sicher, dass dies der Grund für sein Ableben war. "Diese Menge an Plastik im Magen ist dennoch schrecklich, es muss die Verdauung beeinträchtigt haben. Es verdeutlicht einmal mehr die Gefahren, die Meeresmüll und verloren gegangene oder weggeworfene Fangnetze für die Tierwelt darstellen."

Warum das Tier eine so große Menge an Abfällen im Magen hatte, soll weiter untersucht werden. Der Wal wurde zerlegt und vor Ort begraben.

Scottish Marine Animal Strandings Scheme
Der Mageninhalt umfasst zahlreiche FischernetzeScottish Marine Animal Strandings SchemePicasa
Scottish Marine Animal Strandings Scheme
Bei der Nekropsie des Tieres kamen riesige Bündel von Netzen und Seilen hervor.Scottish Marine Animal Strandings SchemePicasa
Scottish Marine Animal Strandings Scheme
Der Mageninhalt des Pottwals auf einen Blick - 100 kg MüllScottish Marine Animal Strandings SchemePicasa
Euronews kann nicht mehr über Internet Explorer abgerufen werden. Der Browser wird von Microsoft nicht aktualisiert und unterstützt die neuesten technischen Entwicklungen nicht. Wir empfehlen Ihnen, einen anderen Browser wie Edge, Safari, Google Chrome oder Mozilla Firefox zu benutzen.